Tierarzt Dr. Kathrin Budde Witten

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Neuer Leptospirose-Impfstoff

Die Leptospirose äussert sich anfangs oft durch unspezifische Symptome wie Fressunlust, Fieber  und  Apathie. Im weiteren Verlauf der Erkrankung können mehrere Organe (Leber, Niere, Lunge) in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei ungeimpften Tieren verläuft die Erkrankung häufig tödlich. Leptospiren werden von infizierten Tieren mit dem Urin ausgeschieden. Dieser Urin kontaminiert die Umwelt. Insbesondere stehende Gewässer stellen die Hauptansteckungsquelle dar. Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin sollte jeder Hund immer gegen Leptospirose geimpft sein. Nach aktuellen Erkenntnissen treten in den letzten Jahren zunehmend andere Leptospiren-Stämme auf. Der neue Impfstoff trägt diesem Umstand Rechnung, indem er die vier am häufigsten isolierten Stämme beinhaltet und dementsprechend einen besseren Impfschutz bietet. Die Impfung muss anfangs zweimal im Abstand von vier Wochen durchgeführt werden, danach reichen jährliche Auffrischungen aus. Diesbezügliche Fragen können wir gerne im persönlichen Gespräch beantworten.

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